Die Serie Californication

Handlung

Californication ist eine Serie aus den USA, die das Starleben in Los Angeles vermitteln will. Dabei werden nicht die Schönen und Reichen gezeigt, sondern der Hauptdarsteller ist ein Durchschnittsschriftsteller. In der Hauptrolle spielt David Duchovny einen Charakter namens Hank Moody, der sich seit einiger Zeit in einer Lebenskrise befindet. Er hat zwar Familie, ist aber schon von ihr getrennt. Seine Frau Karen will ihn nicht mehr sehen und so hat er auch kaum Kontakt zu seiner Tochter Becca.
Um den ganzen Schmerz zu verarbeiten, flüchtet sich Hank in das Nachtleben von L.A. und vergnügt sich mit zahlreichen Frauen. Die Serie handelt größtenteils vom Sexualleben des Hauptdarstellers, der mit Eigenschaften wie Charme, Witz, Humor und männlichem Verhalten besticht. Da Hank auch Geld verdienen muss, versucht er als Schriftsteller mit seinem Werk "God hates us all" groß rauszukommen. Doch dies klappt nicht so recht, da das Buch relativ schlecht verfilmt wird.
Seine alte Freundin hat ebenso kein Interesse mehr an ihm, obwohl sie ziemlich oft noch miteinander flirten. Aber schließlich angelt sich Karen einen neuen Mann, den sie auch heiraten will. Das Dumme an der ganzen Sache ist nur, dass sie Hank mit ihm fremd gegangen ist. Lustig wird die Story durch dauerhafte Attacken auf den neuen Lover, die Hank permanent ausübt. Im Endeffekt stellt er jedoch fest, wie sinnlos diese sind. Denn der wahre Grund für diese Sticheleien ist seine noch immer vorhandene Liebe zu Karen. Auch eine Partnervermittlung kann ihm da nicht helfen, Affären oder andere Frauen bringen ihn nicht weiter.
Mit der Zeit kann er Karen und seine Tochter wieder für sich gewinnen und versucht zusätzlich, seine ehemalige Freundin wieder zurückzuerobern.


Kontrast zu anderen Serien
Wer die Serie O.C. California kennt, wird bei Californication ähnliche Handlungszüge erkennen. Die Landschaft ist schön und die Menschen genießen puren Luxus, das Leben ist perfekt und Probleme existieren nur in einer festen Beziehung.
Jedoch wird Californication realitätsnaher dargestellt. Der Hauptdarsteller ist kein perfekter Held, dessen einziges Problem eine verflossene Liebe ist. Er rennt ihr nicht hinterher und bringt ihr auch keine tausend Rosen. In der Geschichte ist Hank ein Durchschnittsbürger, der nur über besondere Fähigkeiten in der Verführung von Frauen verfügt. Mit Singles vergnügt er sich tierisch gerne und nimmt auch Frauen mit nach Hause. Ansonsten fährt er zwar einen Porsche, der eigentlich ein teures und exklusives Auto ist. Auf Anhieb fallen dem Zuschauer gleichzeitig die kaputten Scheinwerfer und eine dicke Staubschicht auf, die nicht gerade für puren Luxus stehen. Dies soll den Kontrast des Menschen Hank aufzeigen, dessen Leben nicht so perfekt verläuft, wie er es gerne hätte.
Im Gegensatz zu anderen Serien zeichnet Californication ein Bild vom echten Leben und versucht nicht den Glanz der Schönen und Reichen zu erwecken. Die Flirts werden ohne Hemmungen dargestellt, weswegen eine Staffel erst ab 18 Jahren in Deutschland zugänglich ist. Es fallen harte Worte, die zugleich lustig und traurig sein können.


Kritik
In den Medien kam Californication bestens weg. Die Serie konnte zahlreiche Preise gewinnen und erhielt gute Bewertungen vor allem aufgrund eines realistischen Bildes. Durch die gewagte Sprache wird Authentizität vermittelt, wobei der Humor ebenfalls nicht zu kurz kommt. Ab und zu werden die Hauptdarsteller mit übertriebenen Emotionen gespielt, die dem Humor und der Unterstreichung von Gefühlen dienen sollen.
Weitere Pluspunkte sammelt Californication mit technischen Extras. Der Zuschauer wird mit einer perfekten Kameraführung verwöhnt und die eingespielten Lieder oder Töne schaffen eine angenehme Aura. Das Lebensgefühl von L.A. wird dem Zuschauer durch diese Punkte bestens vermittelt.
Sie sucht ihn sich nicht aus, denn Hank erhält immer wieder Abfuhren von seiner Dauerfreundin Karen. So handelt die Serie hauptsächlich über Partys, Drogen und natürlich Sex.